mit Absicht anders

NT14 ist eine Wählerliste mit interessierten und engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die erstmals zur Gemeinderatswahl 2014 in Nürtingen antraten. Wir sind Gemeinderäte und Unterstützer im Alter zwischen 16 und 80 Jahren und kommen aus verschiedenen Orts- und Stadtteilen. Wir bringen unser Wissen und unsere Begeisterung für Nürtingen in den Gemeinderat ein. Erfahrungen aus Beruf, kulturelle Interessen, politische Tätigkeiten und bürgerschaftliches Engagement sind die Grundlagen unseres Handelns. Uns hat das Gefühl für das Flair und die Potentiale unserer liebenswerten Stadt zusammengeführt.

Braucht Nürtingen ein Hochwasserschutzregister?

30.03.17 von Friedrich Röcker

Diese Frage wurde am 29.3.2017 von den NT14-Gemeinderäten mit ca. 20 Gästen in der "Alten Seegrasspinnerei" diskutiert (siehe auch den ausführlichen Bericht unter "Themen - Hochwasserschutzregister").

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Stadtrat Raimund Braun stellte in seinem Impulsvortrag das neu verfügbare Werkzeug "Hochwasserschutzregister" vor. Vom Land empfohlen wird es von einigen Städten bereits genutzt, da es die Möglichkeit bietet, unter bestimmten Bedingungen im Hochwasserbereich Baugenehmigungen zu erteilen.

Bauen im Hochwasserbereich

Voraussetzung ist eine "hochwasserangepasste" Bauweise sowie der Ausgleich aller Beeinträchtigungen des Hochwasserabflusses durch den Nachweis zusätzlichen Retentionsraumes. Rententionsraum kann auf dem eigenen Grundstück hergestellt werden, oder aber er kann durch Verrechnung mit anderen Maßnahmen, die der Hochwasserrückhaltung dienen, nachgewiesen werden. Dazu ist es erforderlich, dass die Stadt ein Hochwasserschutzregister führt, in dem alle "hochwasserverbessernden" Maßnahmen aufgelistet werden.

Bahnstadt-Ost und Wörth

Braun zeigte auf, wie mit einfachen Maßnahmen die Bebaubarkeit der "Bahnstadt-Ost" und des Wörth-Areals erreicht werden kann. Er stellte auch drastisch dar, welch nachteilige Auswirkungen der bisher geplante konventionelle Hochwasserschutz mit sich bringt. Eine lebhafte Diskussion auch zu anderen kommunalpolitischen Themen beschloss den interessanten Abend.