Andreas Bierlein

Portrait von Andreas Bierlein
Andreas Bierlein, 59 Jahre, Hausmeister

Andreas ist 59 Jahre alt und lebt seit 1990 in Nürtingen. Durch eine jahrelange Berufserfahrung als LKW-Fahrer und viele Aktionen als Radfahrer kennt er alle Schwachstellen, die durch den zunehmenden individuellen Kraftverkehr entstanden sind. Als Aktivist arbeitet er schon mehrere Jahre unter anderem auch auf kommunaler Ebene mit Bürgern und der Verwaltung an Lösungen für eine zukunftsfähige Mobilität mit.

  • Ist 59 Jahre alt
  • ist seit mehr als 7 Jahren Hausmeister in Nürtingen
  • wohnt in Oberensingen und ist dort im Bürgerausschuss
  • setzt sich für eine alternative und zukunftsfähige Mobilität ein
  • ist für eine Wasserrückhaltung in höheren Lagen, da sonst der Land- und Forstwirtschaft der Saft ausgeht

Dass die eigene Mobilität auch in Zukunft noch Spaß macht

Ich bin 1965 in Heilbronn geboren und mit der Landwirtschaft aufgewachsen, habe zuerst den Beruf als Bäcker erlernt, bevor ich in meinen Traumberuf als Berufskraftfahrer wechseln konnte. Meine vielfältigen und sonstigen Tätigkeiten in der Kultur und auch der Gastronomie, dürften noch vielen bekannt sein

Unsere Mobilität muss anders gedacht werden

Auch wenn der Bürger in seinem mobilen Verhalten durch Eigenverantwortung zur Entlastung des öffentlichen Raums beitragen kann, sind Politik und auch die Verwaltung in einer Kommune in der Pflicht, gewisse Grundvoraussetzungen herzustellen. Hierzu muss der knappe öffentliche und gemeinsam genutzte Raum gerecht verteilt und besonders der Bürger in alle Entscheidungsprozesse eingebunden werden.

ÖPNV - Öffentlicher Personen-Nahverkehr

Busse und Bahnen müssen zuverlässiger und in einer höheren Taktung mit einer direkten Anbindung und mit kurzen Wartezeiten gefördert werden. Nicht überall sind große Buse nötig. Kleinere Fahrzeuge zum Personentransport haben schon personell andere Voraussetzungen und können auch in Bereiche fahren, wo ein Bus sonst nicht hinkommen kann.
Besonders wichtig sind barrierefreie Bus- und Bahnsteige sowie zuverlässig funktionierende Aufzüge.

Fahrrad

Wir benötigen ein nahtloses Ost-West und Nord-Süd Radwegenetz, auch zu den Teilorten.

  • Mehr Einbahnstraßenregelungen
  • Grünpfeile an allen möglichen Rechts-Abbiegestellen
  • Saubere Radwege mit rechtzeitiger Instandsetzung
  • Mehr diebstahlsichere Abstellmöglichkeiten an wichtigen Verkehrsknotenpunkten

Fußgänger

Fußgänger sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer. Sie benötigen kurze, barrierefreie Wege, gleichberechtigte Ampelschaltungen und eine Trennung von Rad- und Fußwegen.
Menschen, die darauf angewiesen sind, benötigen persönlichen Schutz im öffentlichen Raum, der oft eingeschränkt und an vielen Stellen ungerecht verteilt ist.
Vor allem Kinder, aber auch Menschen der älteren Generation oder mit körperlichen Einschränkungen müssen vor einem Fehlverhalten durch Rad- und Autofahrer geschützt werden.