Brief soll Schranken bei Gleis 13 in Nürtingen öffnen
NTZ-Artikel von Kai Müller
Die Gemeinderäte haben sich erneut nicht öffentlich mit der Wohnbebauung auf dem Schotterparkplatz am Nürtinger Bahnhof befasst. Was sind die Erkenntnisse?
Mehr Respekt vor dem kulturellen Erbe!
Die Gemeinderäte haben sich erneut nicht öffentlich mit der Wohnbebauung auf dem Schotterparkplatz am Nürtinger Bahnhof befasst. Was sind die Erkenntnisse?
Die geplante Bebauung des Gleis-13-Areals wäre in ihren Dimensionen übermäßig groß. Auf dem schmalen, handtuchartigen Grundstück, eingezwängt zwischen den Bahngleisen und der parallel verlaufenden Oberboihinger Straße, soll ein etwa 26 Meter hoher Baukörper entstehen, in dem rund 300 kleine Wohnungen für circa 500 Menschen vorgesehen sind.
Hinter verschlossenen Türen haben die Stadträte über das weitere Vorgehen beim Bauprojekt „Gleis 13“ beraten. Ein Entschluss ist nicht gefallen, aber ein möglicher Weg bahnt sich an. Ob der Investor diesen Kurs mitträgt, ist noch vollkommen unklar.
Gut, dass über die drohende Bausünde in Nürtingen ausführlich berichtet wurde. Der breiten Öffentlichkeit ist nämlich noch nicht hinreichend klar, was für ein gigantisches Wohnsilo am Nürtinger Bahnhof entstehen soll.
Da der Investor von „Gleis 13“ offenbar kein Interesse (mehr) hat, das Grundstück mit Wohnungen zu bebauen, sollte sich die Stadtverwaltung und der Gemeinderat überlegen, das Grundstück zu kaufen.
Ein aktuelles Schreiben des Investors an die Mitglieder des Bauausschusses und die Verwaltungsspitze lässt aufhorchen. Oberbürgermeister Johannes Fridrich zeigt sich irritiert und bittet um Geduld.
Das Wohnbauprojekt am Nürtinger Bahnhof könnte doch noch scheitern. Das darf aber keine ernsthafte Option sein, meint Redaktionsleiter Kai Müller.
Am 7. Mai 2024 stand der Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan für das Projekt „Gleis 13“ auf der Tagesordnung des Gemeinderats. Die Fraktion NT14 beantragte in einer Tischvorlage, die Beschlussfassung zu verschieben, „bis alle für eine Entscheidung erforderlichen Sachverhalte geklärt sind“. .... Und wie entschied der Gemeinderat? Er lehnte den Vorschlag mit drei Ja-Stimmen, 23 Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen ab.
Nach zunehmender Kritik an den Plänen für Wohnbebauung am Areal Gleis 13 hält der Gemeinderat beim Bebauungsplanverfahren inne. Ein Workshop soll es richten..
OB Johannes Fridrich hat das Bauvorhaben zur Chefsache erklärt und dies öffentlich begründet. Das Schweigen der Stadträte dazu ist unverständlich, meint Redaktionsleiter Kai Müller. Lesen Sie auch den Artikel „Bauprojekt in Nürtingen: Die Kuh soll vom Gleis“.
Als ich den Bericht gelesen habe, gingen mir sofort die „Kurzparker“ an dem Wohn-Gebäude an der Neuffener Straße (auf dem Gelände der alten Fina-Tankstelle) durch den Kopf.
Gegen die Pläne auf dem aktuellen Schotterparkplatz neben dem Bahnhof regt sich unter anderem Widerstand in der Bürgerschaft. Das Wohnbauvorhaben eines Stuttgarter Investors wird als zu massiv empfunden. Dieser zeigt sich kompromissbereit.
Es ist ein durchaus seltenes Schild, das nun an der Einfahrt zum Schotterparkplatz neben dem Nürtinger Bahnhof steht. Was sagt die Stadt dazu?
OB Johannes Fridrich und Investor Sandro Camilli unterzeichnen einen städtebaulichen Vertrag zum Areal am Bahnhof. Was wird dort gebaut?
Der Gemeinderat fasste den Aufstellungsbeschluss, der öffentlich ausgelegt wird.
Einer weiteren Aufstockung der Gebäude erteilte der Gemeinderatsausschuss jedoch eine Absage. Der Stellplatzschlüssel wurde kontrovers diskutiert.
Auf der Parkfläche am Bahnhof will der Investor Sandro Camilli 300 Mietwohnungen bauen. Kürzlich wurden die Büsche auf dem Areal gerodet.
Zur künftigen Gestaltung der Schotterparkfläche am Nürtinger Bahnhof hatten sich sechs Architekturbüros Gedanken gemacht. Die Ergebnisse sind vom 8. Januar an öffentlich ausgestellt, darunter auch der Siegerentwurf.
Der Gemeinderat stimmte mit großer Mehrheit der Weiterbearbeitung der städtebaulichen Ideen für die Westliche Bahnstadt zu.
Das Konzept des Siegerentwurfs für geplante Gebäude auf dem ehemaligen Bahnhofsareal Gleis 13 wird unter die Lupe genommen.
Sechs Architekturbüros hatten beim Ideenwettbewerb für die geschotterte Fläche am Bahnhof teilgenommen. Im Jahr 2025 könnte mit dem Bau von rund 300 Wohnungen begonnen werden.
Stadt Nürtingen lädt am Mittwoch, 1. März, zur offenen Bürgerbeteiligung von 16 bis 20 Uhr in die Kreuzkirche ein. Teilnehmer können an „Marktständen“ ihre Ideen für die Bebauung des ehemaligen Güterbahnhofareals und den Bahnhofsvorsplatz vorbringen.
Die Stadt plant vor einer Bebauung eine Bürgerbeteiligung.
Auf dem ehemaligen Güterbahnhof-Areal ist Wohnen und Gewerbe geplant. Der Investor peilt den Baubeginn im Jahr 2025 an. Entwürfe für bahnparallele Trasse Plochinger Straße wurden vorgestellt.
Kein Grundstückstausch für ZOB auf dem einstigen Güterbahnhofsareal. Ein Kommentar zum Artikel "Nürtinger Omnibusbahnhof bleibt am alten Platz".
Der Grundstückstausch mit dem Besitzer von Gleis 13 kommt nicht zustande. Auf dem ehemaligen Güterbahnhofsgelände ist Wohnen und Gewerbe samt Parkhaus geplant. Für den Hochschulcampus in der Innenstadt hat das Land kein Geld.
Die Pläne, den ZOB auf das ehemalige Güterbahnhofareal zu verlagern, hängen auch vom Verhandlungsgeschick ab
Betreiber: Schäden sollen im Frühsommer behoben werden
Es tut sich etwas am Gleis 13: der Schuppen am alten Güterbahnhof wird abgerissen.
Bürger waren wieder zu einer Stadtwerkstatt zur Bahnstadt eingeladen – Ideen wurden auf ihre Machbarkeit geprüft
Stadt muss offene Grundstücksfragen klären
Abriss auf dem Bahnhofsareal schafft Platz für Neues – Stadt und Investor sind sich jedoch noch nicht einig
Zufahrt zum Autobriefkasten von der Bahnhofstraße aus ist nicht mehr möglich – Was plant der Eigentümer?
In der Stadtwerkstatt erörterten Bürger gemeinsam mit Stadt und Planern, wie Nürtingen sich zukünftig entwickeln soll
Neuer Bebauungsplan soll die Zielsetzung, den ZOB auf das Güterbahnhofsgelände zu verlagern, untermauern
Investor aus Stuttgart kauft das Gelände „Westliche Bahnstadt“ – Stadt will ihren Einfluss mit Veränderungssperre sichern
Als Pendler mit einem Arbeitsplatz im Dreischichtbetrieb habe ich den Artikel mit besonderem Interesse gelesen. Ist den Gemeinderäten eigentlich bewusst, wie oft es jetzt schon bei den Park-and-ride-Parkplätzen am Bahnhof Nürtingen zu Engpässen kommt, anscheinend nicht.
Gemeinderat stimmt einem vorhabenbezogenen Bebauungsplan für das Güterbahnhof-Areal zu. Investor will mit dem Projekt 2008 starten
In Nürtingen beginnen am Gleis 13 die Vorbereitungen für das Güterbahnhof-Areal. Was konkret wird, ist allerdings noch nicht klar
Gemeinderat gibt einen Rahmen vor für die Bebauung des Areals Gleis 13 am alten Nürtinger Güterbahnhof Auch kritische Stimmen
Stuttgarter Immobilienbüro stellte im Gemeinderat erste Entwürfe für die Bebauung des Nürtinger Güterbahnhof-Areals vor